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Email: info@rolandinitiative.de
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Wirtschaftsforum Harz

Wirtschaftsforum Harz

17.11.2015 um 17:30 Uhr | Halberstadt, Hotel Villa Heine, Kehrstraße 1

Die Ziele des Wirtschaftsforums Harz bestehen darin, den Wirtschaftsraum Harz im Land Sachsen-Anhalt gegenüber der Landesregierung und der Öffentlichkeit zu repräsentieren und wirtschaftspolitische Schwerpunkte zu formulieren.

Das Wirtschaftsforum Harz wird von den Wirtschaftsclubs des Landkreises Harz

  • Roland-Initiative Halberstadt,
  • Industrieklub Quedlinburg und
  • Wirtschafts-Club Wernigerode sowie

der Industrie- und Handelskammer Magdeburg, Geschäftsstelle Wernigerode durchgeführt.

Kooperationspartner sind: der Landkreis Harz, die Wirtschaftsjunioren Harzkreis und die Harz AG.

 

Programm

17:30 Uhr Einlass

18:00 Uhr Begrüßung/ Eröffnung Herr Kowalski, Roland-Initiative Halberstadt

18:15 Uhr Podiumsgespräch
Einstiegsthesen Herr Aulich, Wirtschafts-Club Wernigerode

Teilnehmer:
- Frau Schmidt (Harzer Tourismus
verband)
- Herr Möllring (Minister für Wissenschaft und Wirtschaft)
- Herr Prof. Willingmann (Hochschule Harz)
- Herr Stein (Industrieklub Quedlinburg)

Moderation: - Herr Schmidt (Aspekte)

19:15 Uhr Vortrag Prof. Dr. Delhey
„Wie viel Glück braucht ein Universität Magdeburg Unternehmer?“

20:15 Uhr Ausklang/ Imbiss

 

Thesen zum Podiumsgespräch

1. Willkommenskultur für Unternehmen

Die Unterstützung vor allem bei privaten Investitionsvorhaben durch Behörden und Ämter ist in Sachsen-Anhalt auch im nationalen Vergleich nicht wettbewerbsfähig.

Dies äußert sich dahingehend, dass bei Genehmigungsverfahren zunächst die Hinderungsgründe im Mittelpunkt stehen und kaum Lösungsvorschläge unterbreitet oder gar Hilfestellungen gewährt werden. Bundesweit geltende Rechtsnormen werden stets so angewendet, dass für die Unternehmen der höchstmögliche statt der geringste Aufwand entsteht.

Bsp.: Brandschutzauflagen für gewerblich genutzte Räume

 

2. Zuwanderung

Wir haben in Deutschland kein Problem mit Zuwanderung, sondern wir werden ohne Zuwanderung ein massives Problem bekommen.

Prognosen gehen auch im Harz von einem Rückgang der Bevölkerung in den nächsten 20 Jahren von bis zu 30 % aus. Diese Verluste gefährden den Bestand der regionalen Wirtschaft, von Wachstum ganz zu schweigen.

Auf der anderen Seite erleben wir eine bisher nicht gekannte Flut an Asylbewerbern. Diesen wird jedoch der Zugang zum Arbeitsmarkt verwährt. Hier müssen sofort gesetztliche Regeln und Strukturen geschaffen werden.

Unsere Position ist klar:

Viele Unternehmen im Harz sind bereit hier mitzuwirken! Die Politik und die Verwaltung müssen die Voraussetzungen schaffen!

 

3. Tourismus und Standortmarketing

Der Harz sowohl als touristisches Ziel als auch als Wirtschafts- und Lebensraum muss in seiner Gesamtheit entwickelt und vermarktet werden.

Positive Ansätze wie die touristische Vermarktung des gesamten Harz durch den Harzer Tourismus Verband (HTV) müssen weiterentwickelt und länderübergreifend unterstützt werden. Dazu sollten die Bemühungen zur touristischen Vermarktung einzelner Harzorte stärker aufeinander abgestimmt werden. Touristen ist es letzten Endes egal, in welchem Bundesland oder Landkreis sich ihr Urlaubsort befindet. Wichtig ist, dass der Urlaub im Harz stattfindet!

Auch die Vermarktung des Wirtschaftsstandortes Harz muss stärker als bisher gemeinschaftlich erfolgen. Dabei kann die Überschrift „Vereinbarkeit von Industriestandort und Tourismusregion“ lauten.

Hier befarf es auch einer stärkeren Unterstützung durch das Land Sachsen-Anhalt.

 

4. Bildung

Ohne qualifiziertes Personal wird es nicht gelingen, die Produktivitätslücke zu den westlichen Bundesländern zu schließen und den Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt wie auch den Harz für Investoren attraktiv zu gestalten.

Der wesentliche Erfolgsfaktor der deutschen Wirtschaft als Exportweltmeister ist das hervorragende Qualifikationsniveau der Facharbeiter und Ingenieure.

Jüngste Untersuchungen gehen davon aus, dass in den nächsten Jahren nicht genügend Facharbeiter zur Verfügung stehen werden, um den Bestand der Wirtschaft zu sichern, geschweige den Wachstum zu generieren.

Wir forden die Landesregierung auf:

die Hochschulen und Universitäten ebenso wie die allgemeinbildenden und die Berufsschulen auskömmlich zu finanzieren und
der Berufsausbildung im dualen System die gleiche Bedeutung beizumessen wie dem Erwerb der Hochschulreife!